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Was ist Training durch statische Stimulation?

Wie funktioniert das Training durch statische Stimulation
Elektronische Haustiereingrenzung
Elektronische Bellkontrolle
Training/Fernbediente Halsbänder

Vorteile der statischen Stimulation

Wie kann ich erkennen, dass die statische Stimulation das Richtige für mich und meinen Hund ist?

Häufig gestellte Fragen zur statischen Ausbildung

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Moderne elektronische Trainingsgeräte

Was über die statische Stimulation gesagt wird

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Was ist Training durch statische Stimulation?


In diesem Kapitel:

Die Entwicklung und Verbesserungen der statischen Stimulation
Elektronische Trainingsgeräte haben einen weiten Weg zurückgelegt, seitdem die erste Rohversion eines fernbedienbaren Trainingsgerätes in den fünfziger Jahren eingeführt wurde. Die heutigen Halsbänder sind hoch entwickelt und übertragen eine sehr humane, sogar sanfte Stimulation an das Haustier, um unerwünschtes Verhalten zu eliminieren. Jedoch könnte eine Untersuchung der statischen Stimulationsgeräte Ihnen helfen zu erfahren, wie sich die Geräte über die Jahre verbessert haben und wie sie für Ihr Haustier von Vorteil sind - und keine Schäden verursachen.

Die ersten elektronischen Geräte wurden ursprünglich für Jäger entwickelt, um unerwünschtes Verhalten des Hundes, wie z.B. das Jagen von Wildtieren bzw. Vieh zu unterbinden und den Hund somit auf die richtigen Ziele zu lenken. Die Jäger benutzten diese Geräte außerdem, um den Hund zu zwingen mitzukommen, sobald der Jäger nach Hause gehen wollte - der Hund aber nicht. Sobald der Hund das falsche Tier jagte bzw. sich weigerte auf Kommando mitzukommen, bekam er einen elektrischen Schock.

Diese ersten elektronischen Geräte, auch wenn sie primitiv waren, waren effektiv bei der Übertragung einer Stimulation auf längerer Distanz. Aus diesem Grund fingen Hundetrainer an zu erforschen, ob die Halsbänder eingesetzt werden könnten, um andere Trainingsmethoden vereinfachen zu können. Leider waren diese frühen Systeme zu stark, um effektiv zur Stärkung der antrainierten Reaktionen eingesetzt zu werden. Die Hunde, die zu oft „geschockt” wurden, verloren ihr Temperament und bekamen Angst davor etwas falsch zu machen - oder sie reagierten panisch auf die Stimulation und waren nicht mehr in der Lage sich auf ihre Aufgabe zu konzentrieren.

In den 60er und 70er Jahren wurde klar, dass die Trainingsgeräte neu entwickelt werden mussten, bevor sie verwendet werden konnten, um die gewünschten Reaktionen zu erlangen, anstatt unerwünschtes Verhalten zu bestrafen. Forschungen wurden angestellt, um zu bestimmen, wie die elektrische Stimulation sicher angewendet werden kann, um das gewünschte Verhalten zu erreichen.

In den 90er Jahren begannen die Hersteller elektronischer Geräte neue Wege zu finden, um den Haltern und Trainern zu helfen, ihre Trainingsprogramme an die Empfindlichkeit des Tieres, welches sie trainieren, anzupassen. So entwickelten sie ein neues, sanfteres System, welches „statische Stimulation” genannt wurde. Dieses System überträgt niedrige elektrische Stimulationswellen, die je nach dem Temperament des Tieres eingestellt werden können und somit dem Trainer die Möglichkeit gegeben wird, etwas zu erzeugen, was der Hund als unangenehm wahrnimmt, anstelle eines Furcht erregenden Schocks. Durch diese Eigenschaften war die richtige Stimulationsstufe somit erhältlich und eine unpassend hohe Stimulationsstufe sowie eine uneffektive Stufe konnte ausgeschlossen werden. Kurz zusammengefasst bieten die heutigen Stimulationsgeräte dem Trainer die Möglichkeit, dem Tier sofort über das unerwünschte Verhalten mitzuteilen, ohne es dabei aufzuregen.

Wird die Stimulation meinem Haustier wehtun?
Nein. Wenn das System richtig angewendet wird und die Anleitungen des Herstellers befolgt werden, sind die statischen Stimulationsgeräte eine humane - sogar sanfte - Methode ihr Haustier zu trainieren.

Die modernen statischen Stimulationsgeräte sind so entwickelt, dass sie nicht die Kraft aufbringen können Schmerz zu verursachen - egal unter welchen Umständen. Sie sind außerdem mit einem Überstimulationsschutz ausgestattet, sodass eine ständige missbräuchliche Stimulation über einen langen Zeitraum nicht durchgeführt werden kann.

Bei richtiger Anwendung der elektronischen Stimulation können keine Schäden entstehen. Das Gefühl der statischen Stimulation ähnelt einem statischen „Schock”, den man z.B. bei der Berührung eines Metalltürgriffs oder ähnlichen Gegenstands in einem Raum mit einer niedrigen Luftfeuchtigkeit verspürt. Für einen Moment kann es etwas unangenehm und mit Sicherheit überraschend sein, aber es ist auf keinen Fall schädlich.

In Studien von verschiedenen, unabhängigen Laboren wurden die Stimulationsstufen eines statischen Trainings mit den Schocks, welche bei anderen Situationen und mit anderen Geräten entstehen verglichen. Die Auswertung zeigte, dass die Trainingssysteme eine Stimulation übertragen, die keineswegs an die Intensität, die die meisten Menschen erwarten, herankommt.



Jedoch erzählen diese Studien nur die Hälfte der Geschichte, da sich diese nur auf die Voltintensität beziehen. Die Dauer der Stimulation sollte außerdem in Erwägung gezogen werden. Die meisten Trainingsgeräte übertragen eine Stimulation, die nur zwischen 1/100 bis 1/40 einer Sekunde dauern - das ist nicht genug Zeit, um dem Tier einen körperlichen oder emotionalen Schmerz zuzufügen.

Wie steht die statische Stimulation im Vergleich zu anderen Arten von Trainingsgeräten?
Im Wesentlichen geht es beim Haustiertraining um Kommunikation. Aus der menschlichen Sicht des Halters geht es darum, dem Hund mitzuteilen, welches Verhalten in verschiedenen Situationen richtig, erwünscht oder bevorzugt wird. Aus der Sicht des Haustieres muss der Halter ihm jedoch zeigen, welches Verhalten am Besten zur Befriedigung der natürlichen Instinkte und Gefühle des Hundes passt. Ohne diese innerliche Befriedigung wird der Hund nicht glücklich sein.

Wenn es um das grundsätzliche Verhaltenstraining des Hundes geht, gibt es genauso viele Trainingsmethoden wie Trainer. Viele Methoden funktionieren solange, wie sie angewendet werden und die richtige Stärkung wird geboten, um dem Hund verstehen zu helfen, was das von ihm erwünschte Verhalten ist. Was sind die besten Gerätearten, um unerwünschtes Verhalten, wie z.B. das Bellen, zu reduzieren?

Erhältliche Produkte und Zubehör sind:
  • Halsbänder mit Mikrofon: Diese Geräte sind mit einem eingebauten Mikrofon, welches auf den Klang eines Bellens eingestellt ist, ausgestattet. Sobald der Hund unerwünscht bellt, erkennt das Mikrofon dieses und überträgt eine Stimulation. Ein Nachteil dieses Halsbandes ist die Empfindlichkeit für andere laute Geräusche (Donner, anderes Hundebellen, Klatschen, etc...), wodurch die Stimulation ausgelöst werden kann.
  • Vibrationshalsbänder: Halsbänder, die durch das Bellen eine Vibration im Hals des Hundes erkennen und eine Stimulation auslösen. Auch wenn diese Technologie half, die Anzahl der falsch ausgelösten Stimulationen des Halsbandes mit Mikrofon zu reduzieren, kann der Hund das Halsband durch Kratzen am Halsband oder durch einen Schlag gegen ein anderes hartes Objekt auslösen.
  • Kombinierte Halsbänder: Diese Halsbänder erfassen simultan beides, den Klang und die Vibration, und können nur durch diese Kombination ausgelöst werden. Diese Technologie schließt eine falsche Stimulation aus.
  • Arten der elektronischen Stimulation in Bellkontrollgeräten:
    • Ultraschallwellen - ein Ton, den nur der Hund hören kann und nicht der Mensch. Nutzbar als Unterbrechung, sollte jedoch mit Lob und Belohnung für ruhiges Verhalten kombiniert werden.
    • Schallwellen - ein lauter Ton, den sowohl das Haustier als auch der Mensch hört. Nutzbar als Unterbrechung, sollte jedoch mit Lob und Belohnung für ruhiges Verhalten kombiniert werden.
    • Spray - ein Halsband, welches ein Zitronen- oder Luftspray ausstößt, sobald das Halsband ein Bellen erkennt. Sehr hilfreich, um ärgerliches Bellen zu verhindern.
    • Statisch - ein Halsband, welches eine statische Stimulation an den Hund überträgt, sobald das Halsband ein Bellen erkennt. Sehr hilfreich, um ärgerliches Bellen zu verhindern.
Egal für welches Produkt sich der Halter entscheidet, das Halsband sollte über regulierbare Stimulationsstufen verfügen, damit es dem Temperament des Hundes, vom Sensibelsten bis zum Eigensinnigsten, angepasst werden kann.

Bei der richtigen Anwendung sind elektronische und statische Trainingsgeräte die viel bessere Alternative zur Aufgabe des geliebten Haustiers.